13. Januar 2014

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly beim NLLV

Von: Manfred Schreiner

Nicht nur vor Wahlen, sondern regelmäßig berichtet Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly im NLLV über die Bemühungen der Stadt Nürnberg zur Verbesserung des Schulwesens und in seiner Eigenschaft als Präsident des Städtetags über landesweite Entwicklungen in der gemeinsamen Verantwortung von Kommunen und Freistaat Bayern für Schule und Bildung.

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly beim NLLV

Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen diesmal die Anstrengungen aller Verantwortlichen für ein schlüssiges Konzept im Bereich der Ganztagesmaßnahmen. „Das Patchwork von Mittagsbetreuung, Hort und Ganztagesschule muss über Ressortgrenzen hinweg zu einem stimmigen Mosaik zusammengefasst werden, dazu gehört auch eine gemeinsame Finanzierung durch Stadt und Freistaat.“

Maly berichtete detailliert über das 500 Millionenprogramm der Stadt Nürnberg für Schulneubauten, besonders über das Modellprojekt St. Leonhard, das Sozial- und Schulpädagogik sinnvoll zusammenfassen soll.

Wie immer rhetorisch brilliant  und fachlich kompetent diskutierte Maly mit den anwesenden NLLV-Vertretern über die aktuellen Probleme Inklusion und Abbau sozialer Disparitäten im Schulwesen. Leidenschaftlich rief Maly dazu auf, die bisherigen Grabenkriege im Bildungswesen, „die ja nur Opfer und keinen Landgewinn brachten,“ zu überwinden und gemeinsam an der Verbesserung von Schule und Bildung zu arbeiten. NLLV-Vorsitzender Jürgen Fischer sagte hier seine volle Unterstützung zu.

Die Veranstaltung gab den Teilnehmern auch Gelegenheit zur Diskussion aktueller  Nürnberger Themen wie Schulhausbauten und  Inklusion.

Dabei erwies sich Dr. Maly als kenntnisreicher mit den Realitäten des Alltags vertrauter und lösungsorientierter Gesprächspartner.

Die Anwesenden erlebten einen Oberbürgermeister, der sich im Eingangsstatement als Nichtbildungspolitiker bezeichnet hatte, jedoch im Verlauf der Veranstaltung eine tour d horizon der Bildungspolitik in derart eindringlicher und umfassender Weise darlegte, dass man sich mehr solcher Nichtbildungspolitiker im Bildungsbereich wünschen würde.

Wer nicht dabei war hat etwas verpasst.

Manfred Schreiner



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