19. Februar 2003

Fachlehrerausbildung

Offenbar wird derzeit innerhalb des Arbeitskreises Bildung der CSU-Landtagsfraktion über eine Reform der Ausbildung von Fachlehrerinnen und Fachlehrern erneut beraten. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) begrüßt dieses sehr, da es dringenden Handlungsbedarf gibt.
Der BLLV hat sich in der Vergangenheit mit einer Reihe von Eingaben an den Bayerischen Landtag bzw. an das Bayerische Staatsministerium gewandt. Auch wenn Ihnen diese sicherlich bekannt sind, erlaube ich mir, insbesondere auf unsere beiden Eingaben an das Kultusministerium vom 20.12.2000 hinzuweisen. Anm. webmaster: Diese beiden Eingaben finden Sie hier bzw. hier Damals forderten wir einerseits eine Ausweitung der Ausbildungskapazitäten für Fachlehrer musisch/technisch. Andererseits schlugen wir Übergangslösungen zur Neugestaltung der Fachlehrerausbildung bis zur Integration in die akademische Lehrerbildung vor. Diese und die anderen in dem Schreiben enthaltenen Forderungen haben nach wie vor volle Gültigkeit.

Die Ausbildung der Fachlehrerinnen für Handarbeit/Hauswirtschaft wird ab 2004 umstrukturiert. Leider wird die Ausbildung nicht analog der der Fachlehrer musisch/technisch vier Jahre an das Staatsinstitut verlegt, sondern zwei Jahre an die Berufsfachschule und zwei Jahre an das Staatsinstitut. Im Zuge der Schaffung einer neuen Ausbildungsstätte für Fachlehrer musisch/technisch wäre ein Modellversuch mit gemeinsamer Ausbildung der Fachlehrerinnen H/H und der Fachlehrer m/t an einem Staatsinstitut mit freier Fächerwahl begrüßenswert.

Da in der derzeitigen Situation aus pragmatischen Gründen eine Fächerausweitung in der Fachlehrerausbildung notwendig ist, würde eine gemeinsame Ausbildung höhere Flexibilität im Einsatz an der Schule bedeuten.

aus einem Schreiben des BLLV-Präsidenten, Dr. h.c. Albin Dannhäuser, an den Arbeitskreis Bildung der CSU-Landtagsfraktion


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