20. Dezember 2000

Faschings- bzw. Skiferien

aus der Eingabe des BLLV an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bei der Sitzung des Landesschulbeirats vom 27. November 2000 brachte Herr Staatssekretär Freller die Überlegung der CSU-Landtagsfraktion in die Diskussion, in Bayern um die Faschingszeit eine Ferienwoche einzuführen. Es wird überlegt, diese Ferienwoche durch eine Verkürzung der Sommerferien von 6½ auf 6 Wochen zeitlich auszugleichen. Gerne kommt der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) der Bitte nach, zu den Überlegungen Stellung zu nehmen:

Der BLLV hat den Vorschlag auf Einführung einer Faschings- bzw. Skiferienwoche in der Aschermittwochswoche in seinem Landesvorstand und in seinem Landesausschuss beraten. Anschließend gab es eine große Mehrheit für die Einführung einer solchen Ferienwoche.

Der BLLV ist der Auffassung, dass die Einführung einer solchen Ferienwoche die lange Phase zwischen den Weihnachtsferien und den Osterferien durch eine Verschnaufpause für die Schülerinnen und Schüler auf sinnvolle Weise unterbricht. Im kommenden Jahr liegen zwischen diesen beiden Ferien beispielsweise volle 13 Unterrichtswochen. Die Auffassung, eine Ferienwoche um die Faschingszeit einzulegen, hat der Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband bereits in der Vergangenheit vertreten, so beispielsweise in unserem Schreiben vom 7.5.1990 zur Ferienordnung für das Schuljahr 1991/92.

Der BLLV schlägt zur "Gegenrechnung" dieser zusätzlichen Ferienwoche vor, die beiden beweglichen Ferientage einzubringen. In der Praxis hat sich herausgestellt, dass die unterschiedliche Festlegung dieser beweglichen Ferientage durch die Einzelschulen immer wieder zu organisatorischen Problemen führt. So haben berufstätige Eltern immer wieder große Schwierigkeiten, wenn ihre Kinder unterschiedliche Schulen besuchen.

aus der Eingabe des BLLV an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus


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