11. Mai 2010

Stellungnahme des BLLV zum Änderungsentwurf der ZALGH

Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) dankt für die Zusendung des Entwurfs zur Änderung der Zulassungs- und Ausbildungsordnung für das Lehramt an Grundschulen und das Lehramt an Hauptschulen (ZALGH) und nimmt wie folgt Stellung:

Der BLLV begrüßt die vorgesehenen Änderungen. Dies gilt insbesondere für die Neufassung der Kompetenzbereiche, da diese der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion eines Lehrerbildes der Zukunft entsprechen.

Zu folgenden Punkten bittet der BLLV noch um Veränderung:
 

§ 1, Ziff. 3 b), Abs. 2

Der BLLV bittet dringend darum, davon abzusehen, die Worte „Beruf des Lehrers“ durch das Wort „Lehrberuf“ zu ersetzen.

Begründung: Der Begriff „Lehrberuf“ bezieht sich auf Berufe deren Qualifikation im Rahmen einer dualen Ausbildung erworben wird. Er ist deshalb für die Tätigkeit des Lehrers ungeeignet. die bisherige Bezeichnung ist beizubehalten.
 

§ 1, Ziff. 17, Abs. 2, Nr. 8 f

Wir bitten um Ergänzung „für Rechte und Pflichten der Lehrkräfte einschließlich Personalvertretung.“

Begründung: Für angehende Lehrer/innen ist es wichtig, neben den eigenen Rechten und Pflichten diejenigen der Personalvertretung zu kennen.
 

§ 1, Ziff. 22 c)

Das Wort „kurzzeitige“ ist zu streichen.

Begründung: Beamten auf Widerruf im Vorbereitungsdienst (Lehramtsanwärtern, Studienreferendaren) darf Mehrarbeit nicht übertragen werden (Ziff. 3.4 der KMBek vom 11.12.89).
 

Für eventuelle Rückfragen oder ergänzende Gespräche stehen wir gerne zur Verfügung.

________________

Schreiben von BLLV-Präsident Klaus Wenzel an das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus am 11.5.2010


Dateien:
ZALGH-Stell.pdf32 K

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