4. Juli 2012

Kooperationsmodell Real-/Mittelschule

Einstimmiger Beschluss des BLLV-Landesvorstands am 4.7.2012

Der BLLV spricht sich gegen die Neugründung von Realschulen und Gymnasien aus, da er es angesichts der demografischen Entwicklung für nicht sinnvoll ansieht, weitere Schulen zu gründen, während andere Schulen gleichzeitig geschlossen werden müssen. Aus unserer Sicht gibt es pädagogisch attraktive und für die öffentlichen Haushalte wesentlich ökonomischere Alternativen, um der veränderten Bildungsaspiration der Eltern Rechnung zu tragen: Flexible, lokal passgenaue Lösungen jenseits der starren Trennung der Schularten ermöglichen die Nutzung vorhandener wohnortnaher Kapazitäten, um Schülerinnen und Schülern den Weg zum Abitur und zum Realschulabschluss zu ermöglichen, ohne dass neue Schulen gebaut und bestehende gleichzeitig aufgelöst werden müssen. Der BLLV fordert daher Modellversuche für die Erweiterung von Mittelschulen um das Angebot eines Realschulabschlusses.

 

Für Neugründungen von Realschulen im Rahmen des Kooperationsmodells Real-/Mittelschule fordert der BLLV:

 

  1. Die beiden Schulen müssen so eng wie möglich miteinander kooperieren und soviel gemeinsame Angebote wie möglich schaffen.

  2. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet. Ab der Jahrgangsstufe 7 kann in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch eine äußere Differenzierung stattfinden.




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