16. Februar 2011

Messzahlen zur Bewertung der Schulleitungsämter Grund- und Hauptschule

Schreiben von BLLV-Präsident Klaus Wenzel an Kultusminister Ludwig Spaenle am 16.2.2011

Im Rahmen des Neuen Dienstrechts in Bayern konnte leider nicht erreicht werden, dass die seit Jahrzehnten geltenden Messzahlen zur Bewertung der Schulleitungsämter den aktuellen Gegebenheiten angepasst wurden. Gemeinsam mit dem Staatsministerium hatte der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) gefordert, die derzeitigen Messzahlen (180 – 360 – 540) auf 150 – 300 – 450 abzusenken. Leider ist das Staatsministerium der Finanzen diesem Vorschlag nicht gefolgt.

Wegen zahlreicher neuer zusätzlicher und aufwendiger Tätigkeiten besteht jedoch hier weiterhin dringender Handlungsbedarf. Der BLLV bittet das Staatministerium für Unterricht und Kultus um Prüfung, ob solche zusätzlichen Aufgaben bei der Schülerzahlberechnung berücksichtigt werden können.

Ziel muss sein, besondere Belastungen der Schulleitungen entsprechend zu berücksichtigen. Dies kann u.a. durch eine Doppelzählung oder einen besonderen Faktor geschehen.

Die besonderen Belastungen sind insbesondere von folgenden Kriterien abhängig:

  • Ganztagsschule
  • M-Klassen
  • Anzahl der Schulstandorte
  • Schulverbundskoordination
  • Dienstliche Beurteilungen
  • Jahresmitarbeitergespräche
  • Schüler aus Hartz IV-Familien
  • Kooperations-/Integrationsklassen
  • Kooperation SFZ/Realschule/Wirtschaftsschule
  • Schulprofil (z.B. Kooperation mit. Wirtschaft, Modellschule usw.)

Der BLLV würde es begrüßen, mit dem Staatsministerium in dieser Frage zu einer positiven Lösung zu kommen und steht gerne für Gespräche bereit.


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